Nach 2 Tagen im schönen, aber unangenehm riechenden Roturua, waren wir froh uns mit einem etwas kleinerem Bus von Stray auf eine Tour durch den östlichen Teil der Nordinsel Neuseelands zu machen. Unser erster Stop nach einer langen Busfahrt durch abgelegene Gegenden war Gisborne. Hier verbrachten wir einen schönen Abend am Strand und trafen außerdem Chistina wieder.
Nachdem
wir aber erst spät in unseren Betten lagen, war gegen 6 Uhr die Nacht auch
schon wieder vorbei, denn wir wollten das sehen, wofür jeder nach Gisborne kommt
– den ersten Sonnenaufgang der Welt. Eigentlich hat sich der nicht wirklich
anders angefühlt als jeder andere Sonnenaufgang ABER er war besonders schön!
Nachdem wir diesen Punkt auf unserer To-Do-Liste abgehakt haben, ging
es weiter nach Tokomaru Bay. Auf dem Weg dort hin machten wir eine kurze Pause
an dem Tolaga Bay Wharf, mit dem längsten Pier Neuseelands.
Später kamen wir an unserem nah am Strand gelegenen Hostel in Tokomaru Bay an. Es blieb uns aber nicht viel Zeit, um das zu genießen,
da wir uns dafür entschieden hatten Bone Carving (=Knochenschnitzerei) zu machen. Also machten wir
uns gespannt darauf, was uns erwartet, auf den Weg. Kevin, der uns in die
Geheimnisse des Bone Carvings einweihen wollte, brachte uns zu seinem Haus, wo uns schon seine gesamte Familie erwartete und mit Wassermelone und Schokomuffins versorgte. Gestärkt machten wir uns dann gleich an die
Arbeit und zeichneten die Form, die wir uns für unseren Anhänger vorgestellt
hatten, auf einen Kuhknochen.
Anschließend folgten wir Kevin in seine Werkstatt
und begannen damit grob die Form unserer Anhänger heraus zu arbeiten, was eine
anstrengende und stinkende Angelegenheit war. Nachdem wir damit fertig waren,
machten wir uns an Schleifmaschinen. Für die Detailarbeit nutzen wir
noch Handfeilen und polierten unsere Knochen mit Sandpapier.
Insgesamt haben
wir 5 Stunden an unseren Kettenanhängern gearbeitet und vor lauter Freude
gar nicht gemerkt, wie die Zeit vergeht.
Zufreiden, aber erschöpft kamen wir dann im Hostel an und genossen den
restlichen Abend.
Am nächsten Morgen hieß es aber auch schon wieder: Ab in
den Bus! Die Fahrt ging weiter nach Maraehako Bay. Auch hier machten wir unterwegs einen Sightseeing-Stop und stiegen dabei die über 700 Stufen
zum East Cape Lighthouse, welches der östlichste Leuchturm der Welt ist,
hinauf. So früh am Morgen, war das ein gutes Training für alle!
In Maraehako Bay war unser Hostel wieder sehr nah am Strand gelegen und
dieses Mal nutzen wir unsere Zeit für ein leckeres Eis auf einer nahe gelegenen
Macadamia-Farm und anschließend ein erfrischendes Bad im Meer.
Am Abend gab es dann ein
Lagerfeuer, an dem wir noch lange mit
all unseren lieben Mitreisenden saßen und uns über die Erlebnisse der letzten Tage
unterhielten.
Auch hier fiel unsere Nacht also wieder ziemlich kurz aus.:)
Um 7 Uhr ging es nämlich am nächsten Morgen wieder zurück mit dem Bus in Richtung Rotorua und damit ging es dem Ende unserer Tour durch Neuseelands östlichstem Teil zu.
Um 7 Uhr ging es nämlich am nächsten Morgen wieder zurück mit dem Bus in Richtung Rotorua und damit ging es dem Ende unserer Tour durch Neuseelands östlichstem Teil zu.
Ach waren das ein paar schoene Tage mit euch Maedels :-) Denke ganz oft an die East-Bro-Tour (muss ich ja schliesslich nur an meinen tattoowierten Fuss gucken und immer an die Zeit mit euch denken!) ein schoeneres Andenken gibts gar nicht! Ach, meinen Bone-Carving Anhaenger habe ich per Post nach Hause geschickt. Hatte zuviel Schiss, dass ich ihn hier irgendwann mal verlieren koennte!
AntwortenLöschenFuehlt euch geknuddelt und umarmt :-* auf die Suedinsel!