Freitag, 15. Februar 2013

03. Februar – Der Süden ruft!



Um 8 Uhr am Morgen des 3. Februars war es endlich soweit, unsere Fähre in Richtung Südinsel startete. Es war eine ruhige Fahrt mit schönem Wetter und so konnten wir den Ausblick auf die immer näher kommende Südinsel genießen.




Im Hafen von Picton angekommen, starteten wir hier beinahe auf den Tag genau, einen Monat bevor wir Neuseeland verlassen müssen unsere Reise über die Südinsel. Dabei machen sich verständlicherweise gemischte Gefühle breit. Einerseits können wir es kaum erwarten nach Hause zu kommen und unsere Lieben wieder zu sehen und auf der anderen Seite fällt es nach 5 Monaten hier natürlich auch schwer ein so schönes Land wieder zu verlassen. Aber ähnlich gemischte Gefühle hatten wir auch vor unserer Abreise aus Deutschland. Veränderungen gehen einfach immer mit solchen Gefühlen einher. Daher genießen wir jetzt einfach, sowohl die Vorfreude auf zu Hause, als auch den Monat in Neuseeland der noch vor uns liegt.

Als ersten Stopp für unsere Reise hatten wir uns Nelson ausgesucht und fanden die kleine Stadt, die für ihre schöne Landschaft, ihre beliebten Kunstevents und ihre charmanten Holzhäuser bekannt ist auf Anhieb sympatisch. Aber trotzdem wir auch mit dem Hostel ins schwarze getroffen haben, hatten wir mit dem Wetter leider nicht so viel Glück.  So regnete es über unsere 1 ½ Tage in Nelson fast durchgängig und es blieben uns nicht viele Optionen. Aber wir machten das beste aus unserer Zeit und schwommen ein paar Runden im Riversidepool der Stadt, genossen den Film „Silverlinings Playbook“ im Kino und besichtigten die im Art-deco Stil erbaute Christ Church Cathedral.



 
Außerdem fanden wir ein wirkliches Highlight der Stadt nicht weit von unserem Hostel entfernt. Im Schmuckladen von Jens Hansen wurden die original Ringe für die Dreharbeiten zu „Der Herrr der Ringe“ hergestellt und heute wird im Geschäft einer von den fast 40 in verschiedenen Größen hergestellte Originalringe ausgestellt.


Also ob das nicht toll genug war, zeigte uns eine nette Mitarbeiterin des Geschäfts noch ein ganz besonderes Schmuckstück: einen überdimensionalen Goldring, der extra für die Close-up-Szenen im Film angefertigt wurde.  



Am Ende haben wir also trotz schlechtem Wetters einiges von Nelson zusehen bekommen und konnten nach 2 Nächten mit gutem Gewissen weiter Richtung Süden ziehen.

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