Montag, 4. Februar 2013

28. Januar – Reiten, Kayaken, Wandern und Klettern


Das alles haben wir innerhalb von nur 24 Stunden unternommen. Aber fangen wir mal am Anfang an.
Nachdem wir gestern Taupo verlassen hatten und in Whakahoro, unserem Ziel für diesen Tag angekommen waren, ging es für uns gleich aktionsreich weiter, denn wir wollten diese wunderschöne und abgelegene Gegend auf dem Rücken von Pferden erkunden. 


Es war ein geniales Erlebnis! Wir genossen es sehr mal wieder reiten zu können und waren stolz darauf zu sehen, dass wir nicht alles vergessen hatten, was wir als Kinder über das Reiten und Pferde gelernt hatten.



Auf halben Weg legten wir eine Pause ein, um den Blue Duck Wasserfall zu bewundern. Hier ging es dann an die Kajake.  


Wir drehten eine kleine Runde in der Nähe des Wasserfalls und waren froh dieses Mal,  im Gegensatz zu unserer Cathedral Cove-Kajak Tour auf einem ruhigen Fluss zu paddeln.



Nach ca. 3 Stunden reiten, freuten wir uns nach so viel Natur und Sonne auf eine erfrischende Dusche und ein warmes Essen. Abends gönnten wir uns zum Abschluss des Tages noch eine weitere kleine Belohnung. Denn über einem kleinem Lagerfeuer bereiteten wir unter Anleitung von Ronnie und Heather „Smarsh“ zu. Diese Leckerei bestand aus zwei Keksen, zwischen denen wir die über dem Feuer erwärmten Marshmallows mit einem Stück Schokolade packten. Ein Hochgenuss, aber auch eine sehr klebrige Angelegenheit!;)



Nach ein paar Stunden Schlaf ging es am nächsten Morgen gleich weiter zu einem weiteren Abenteuer. An diesem Tag stand für uns der Walk auf den Tongariro an. Motiviert starteten wir unseren 16 km Walk mit Heather und Ronnie an unserer Seite. 


Doch ohne eine einzige Wolke am Himmel mussten wir bald alle in unserem eigenen Tempo laufen, um die gefühlten Millionen von Treppenstufen hinauf durchzuhalten. Nach 2 Stunden Aufstieg kamen wir an an einer großen Ebene zwischen Bergen und Vulkanen an.


Doch anschließend wurde die Strecke sogar noch etwas schwieriger. Der Weg führte uns einen mit Steinen und Felsen übersähten steilen Berg nach oben. Dies war für uns die letzte Hürde, bis wir endlich nach 3 Stunden laufen an unserem Ziel ankamen. Und auch wenn uns der Weg vorher sehr nah an unsere Grenzen gebracht hat, war dieser Ausblick alle Strapazen wert.




Wir gönnten uns eine lange Pause, um die Aussicht zu genießen und unsere Kräfte aufzutanken. Anschließend traten wir unseren Rückweg an. Leider mussten wir den selben Weg zurück gehen, den wir gekommen sind, weil der Vulkan Tongariro, der in den letzten Monaten häufig aktiv war, immer noch eine enorme Menge an Dampf aufsteigen bließ, die wir schon auf unserer Fahrt zum National Park gesehen hatten.




Nach insgesamt 5 Stunden laufen, kamen wir endlich wieder an unserem Ausgangspunkt an und fuhren in Richtung unseres Hostels, der „The Park – travellers lodge“.

Was folgte, war ein kurzer aber schöner Abend mit all unseren Mitstreitern und eine erholsame und wohlverdiente Nacht. Für alle anderen außer uns ging schon am nächsten Morgen die Reise weiter. Wir beschlossen uns noch zwei ruhige Tage im National Park zu machen. Wir organisierten einige Sachen und genossen den Spa-Pool des Hostels. Außerdem machten wir uns auf den Weg, um ein weiteren Drehort von „Der Herr der Ringe“ zu bestaunen.

Die Tawhei Falls kommen im zweiten Film vor und wenn man vor ihnen steht, ist es nicht schwer vorzustellen, wie Gollum hier einen Fisch fängt und ihn verspeist. Wir jedenfalls hatten das Bild noch lebendig im Kopf. 

 

Außerdem genossen wir so oft es ging den Ausblick auf den Mount Ruapehu, den höchsten Berg der Nordinsel und Mount Ngauruhoe, besser bekannt als Mount Doom in „Der Herr der Ringe“.  


 
Der Vulkan Mount Ngauruhoe war lange nicht aktiv, aber nur für uns hat er natürlich eine kleine Vorstellung gegeben, wie es aussehen könnte, falls er ausbricht.



Damit gingen unsere erlebnisreichen Tage im Tongariro National Park zu Ende und wir sind nun auf dem Weg „nach Hause“.

Natürlich nur unserem neuseeländischen Zuhause: Wellington!

1 Kommentar:

  1. Wow, echt tolle Bilder! Bin neidisch! Einen 16 km hik ist mit dem 2 Woche alten Tattoo nicht drin.So ein Kaese! Dann muss ich das wohl mal im Winter nachholen... Aber echt atemberaubende Bilder! Respekt! :-***

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