Dienstag, 2. April 2013

The time of our life!



6 Monate, 3342 Fotos, 49 Blogeinträge und unzählige schöne Erinnerungen später sind wir wieder zurück in Deutschland und es ist schön wieder zu Hause zu sein. 

Neuseeland wird jedoch immer einen ganz besonderen Platz in unseren Herzen haben.
Wir haben dort so viel erlebt, gesehen, gelacht, genossen, getanzt, gehofft. Aber auch hart gearbeitet, geweint, gefroren und gekämpft. 
Es war sicher nicht immer alles perfekt und einfach, aber all das hat es zu einer der tollsten Zeiten unseres Lebens gemacht, die wir sicher nie vergessen werden. 

Alles, was besonders an diesem Land ist, wird für immer in unserem Köpfen bleiben, wie die menschenleeren Strände, die scheinbar endlosen unberührten Landschaften, das unverkennbare Zwitschern des Tui, das freundliche Dankeschön der aussteigenden Fahrgäste an den Busfahrer; die Herzlichkeit, Offenheit und Gelassenheit der Kiwis, für die Pünktlichkeit ein weit ausdehnbarer Begriff ist; die einzigartigen Buschlandschaften, die Vielzahl an Wanderwegen durch traumhafte Gegenden, der warme Schokoladenkuche, unsere geliebten Tim Tam's und Chocolate Fish, das erfrischende L&P und zu guter Letzt das Leben in der uns sehr ans Herz gewachsenen Hauptstadt Wellington.

Aber auch alle, die wir während unserer Reise getroffen haben, prägten unser Zeit in Neuseeland. Viele Menschen, von denen wir einige sehr lieb gewonnen haben, mit denen wir gerne noch mehr Zeit gehabt hätten und die wir gerne näher kennen gelernt hätten. Wir werden für immer gerne an sie zurück denken und darauf hoffen sie eines Tages wieder zu treffen. Genauso, wie wir darauf hoffen irgendwann zurückzukehren und Neuseeland erneut bereisen und genießen zu können. Aber auf alle Fälle werden wir unser ganzes Leben an unsere Zeit in Neuseeland zurück denken und dankbar dafür sein die Reise dorthin gewagt zu haben. 

It was the time of our life!

Dienstag, 5. März 2013

04. März - Time to say goodbye!



Heute ist es soweit. Um 18.35 Uhr startet unser Flugzeug und wir verlassen Neuseeland. 
Ein komisches Gefühl, dass die Zeit, auf die wir uns so lange gefreut hatten, schon wieder so gut wie abgelaufen ist. Jetzt stehen uns noch fast 24 Flugstunden und drei Tage in Dubai bevor und dann landen wir am 8. März wieder in Frankfurt am Main. 

Bei allem Abschiedsschmerz freuen wir uns aber natürlich auch bald all unsere Lieben zu Hause wieder zu sehen. Wir verlassen Neuseeland also mit einem weinenden und einem lachendem Auge!

01. März - Ein letztes Mal Wellington



Nach Kaikoura neigte sich unsere Reise über die Südinsel dem Ende zu. Wir hatten alles gesehen, was wir sehen wollten und die Zeit unserer Abreise aus Neuseeland rückte auch immer näher. Also beschlossen wir die Zeit, die uns übrig blieb, in Wellington zu verbringen. 5 Tage genossen wir hier erneut Olas Gastfreundschaft und die Zeit mit allen, die wir auf unserer Reise und in Wellington lieb gewonnen hatten. Außerdem sortierten wir unser Gepäck und versuchten alles, was sich hier im Laufe der Zeit angesammelt hat unter zu bekommen.


Aber natürlich durfte auch ein wenig Sightseeing nicht fehlen. Also machten wir uns auf zu einer letzten Wanderung, die uns zum Drehort von Bruchtal aus „Der Herr der Ringe“ führte. Im schönen Kaitoke Park gelegen konnte man auf Schautafeln nachvollziehen, wo hier alle Szenen gedreht worden. 


 


 
Die Zeit in Wellington verging schnell und schon war es an der Zeit Abschied zu nehmen. Gemeinsam mit Ola und Georgia feierten wir unseren letzten Abend und schon am nächsten Morgen um 6.50 Uhr saßen wir in unserem letzten Stray Bus, der uns nach Auckland bringen sollte. 12 anstrengende Stunden Fahrt später kamen wir dann endlich an und checkten ins selbe Hostel ein, in dem wir vor 6 Monaten unsere Reise begonnen hatten.


Die nächsten Tage werden wir dann noch einiges an Organisatorischem zu erledigen haben und wir mit Vivien und Michi unsere letzten Abende zu etwas Besonderem machen. Geplant ist Aucklands Nachtleben nocheinmal zu erkunden und bei einem Kinobesuch ausklingen zu lassen. So kann man sich die letzten Tage gefallen lassen!

23. Februar – 3 faule Tage



Nach nur einer Nacht in Queenstown kamen wir nach nicht all zu langer Fahrt am Mount Cook an. 

 
 
Aber trotz der mehr als perfekten Aussicht auf den höchsten Berg Neuseelands waren wir von den Anstrengungen der letzten Tage so geschafft, dass wir uns dieses Mal nicht dazu aufraffen konnten die Umgebung bei einer Wanderung näher zu erkunden. Aber nicht nur uns ging es so auch Korby und Anna, mit denen wir jetzt schon eine Weile unterwegs waren, waren zu geschafft für Unternehmungen. Also beschlossen wir alle den Tag ruhig anzugehen. 

 
Am Abend nahmen wir noch an einem Quiz teil, was im Hostel stattfand und welches auch schon das „spannenste“ war, was an diesem Tag noch passierte.


Aber auch der nächste Tag versprach keine Besserung. Im Gegenteil das Wetter veränderte sich von strahlendem Sonnenschein in strömenden Regen.
Jedoch gab es bevor wir Mount Cook verließen noch einen atemberaubenden Sonnenaufgang!

 
Unser Ziel für diesen Tag, Rangitata, war zwar schön, lag aber irgendwo im Nirgendwo, weit abgelegen von allem. Da es fürs Wandern offensichtlich zu nass war, hieß es also erneut einen entspannten Tag einzulegen.  

Leider versprach das Wetter, aber auch am nächsten Tag kaum Besserung. In Kaikoura unserem nächsten Stopp angekommen, machten wir uns aber trotzdem auf zu einer kleinen Wanderung. Unser Ziel war eine nicht weit weg gelegene Robben Kolonie. Wegen des schlechten Wetters bekamen wir zwar nur zwei Robben zu sehen, aber die lagen direkt an der Küste, sodass wir einen guten Blick auf sie hatten.



Also hatten wir wenigstens für diesen Tag etwas Produktives getan und erlebt. Auch wenn der Abend dann wieder genauso faul, wie schon die letzten zwei ausfiel. :-P

Sonntag, 3. März 2013

21. Februar – Das Beste kommt zum Schluss



Nach Queenstown war unser nächstes großes Ziel Milford Sound. Schon bevor wir dort ankamen, zeigte sich Neuseeland von seiner besten Seite mit Landschaften, die wie gemalt aussahen. Wir stoppten einige Male für Fotostopps und genossen das außerordentlich gute Wetter. 




In Milford Sound angekommen, machten wir dann eine fast 2 stündige Schiffstour durch die 15 km lange Fjordlanschaft, während der wir sogar Robben und Wasserfälle zu Gesicht bekamen. 


Die meisten dieser Wasserfälle sind jedoch nur vorübergehend vorhanden. Sie entstehen durch Regenfall und können bis zu 1000m lang sein.



Den wohl beeindrucktesten Anblick bot aber der Mitre Peak, der mit 1692 m die höchste Erhebung des Fjords ist. Auch insgesamt gesehen, war er wohl der genialste Berg, den Neuseeland zu bieten hat. Wer nach Neuseeland kommt muss das einfach gesehen haben!


 

Nach diesen Aussichten dachten wir schon es könnte für einen Tag nicht noch mehr kommen, doch wir wurden vom Gegenteil überzeugt, als unser Bus auf dem Weg zu unserer Unterkunft für die Nacht noch einige atemberaubende Zwischenstopps einlegte.


 



Den Abend dieses erlebnisreichen Tages ließen wir dann entspannt im Nirgendwo von Gun´s Camp ausklingen. Denn auch der nächste Tag sollte wieder früh beginnen. Um auch richtig in die Gänge zu kommen, starteten wir den Tag erstmal mit einer Runde Morgensport mit Einar, Korby und Anna. 



 
Wach, wie wir dann waren, setzten wir unsere Reise fort nach Invercargill. Die kleine Stadt, die sowohl die südlichste, als auch die westlichste Neuseelands ist, war für uns aber nur ein kurzer Zwischenstopp. Denn wir fuhren weiter nach Bluff, um von hier aus die Fähre nach Steward Island zu nehmen. Nach einer äußerst unruhigen einstündigen Überfahrt erreichten wir die dritt größste Insel Neuseelands. Sie ist 1.680 km² groß und kaum bewohnt, dafür findest man hier sehr seltene Tier- und Pflanzenarten. Wir kamen in dieser Nacht in einem sehr zu empfehlenden Hostel in der einzigen Ansiedlung der Insel Oban unter. Orban ist in der Halfmoon Bay gelegen und hat ca. 600 Einwohner.



Da das Wetter während unserer Zeit auf Stewart Island leider nicht gerade toll war und es außer Natur nicht viel zu sehen gibt, beschlossen wir nur eine kurze Wanderung zum Lighthouse zu machen. Obwohl das Lighthouse selbst nicht wirklich sehenswert war, genossen wir den Weg, der uns durch verschiedene Buchten und Wälder der Insel führte.



Doch schon nach ca. 24 Stunden auf der Insel mussten wir die Fähre zurück nehemen und dann ging es schon mit dem Bus zurück nach Queenstown. 
Damit war unsere Tour durch den südlisten Teil Neuseelands beendet und mit all den genialen Landschaften, die sich uns hier boten, ist an dem Sprichwort wohl durchaus was dran: Das beste kommt zum Schluss! ;-)