Sonntag, 30. September 2012

01. Oktober - Über den Dächern von Auckland

Nachdem wir uns die vergangenen Tage intensiv der Jobsuche in Wellington gewidmet hatten, entschieden wir gestern, dass es mal wieder Zeit für ein wenig Sightseeing in Auckland sei. Da das Wetter einfach herrlich war, wählten wir den Skytower als Ziel dafür aus. 



Mit 328 m ist dieser das höchste Bauwerk der südlichen Hemisphäre. 33 Monate wurde an ihm bis zu seiner Fertigstellung gebaut und nun wiegt er so viel wie 6.000 Elefanten. Gut zu wissen oder?^^



Für 18 Dollar fuhren wir also in 40 Sekunden auf die erste Aussichtplattform, das Main Observation Level, welches 186 m hoch gelegen ist. Wenn ein Aufstieg über Treppen möglich wäre, würde das 24 Minuten in Anspruch nehmen. Zum Glück ist das aber nicht möglich und so konnten wir schnell staunen über den überwältigenden Ausblick der sich uns so hoch über Aucklands Dächern bot. 



Wir beobachteten hier die Schiffe, die vor Aucklands Hafen lagen, die Vulkanberge, die Hochhäuser, die Autos und Menschen, die nur noch aussahen wie kleine Ameisen. Als besonderes Highlight waren Teile des Bodens aus Glas, sodass man deutlich zu sehen bekam, wie hoch oben man hier war. 


Wem dieser Nervenkitzel dann noch nicht reicht, kann sich auch bei einem Sky Walk seinen Adrenalin-kick holen. Wenn es nicht so teuer wäre, hätten wir das auch gerne mal gemacht! :-)


Wir drehten bestimmt 3 Runden auf diesem Level, bevor wir uns von der Aussicht lösen konnten. Anschließend fuhren wir mit dem Aufzug weiter zum höchsten Aussichtspunkt des Towers – dem Sky Deck. Hier befanden wir uns dann 220m über Auckland. Der Ausblick war genauso schön und wir hatten viel Spaß mit den Teleskopen, die hier herum standen und einen etwas anderen Blick auf bekannte Sehenswürdigkeiten der Stadt boten. 


Insgesamt haben wir uns dann fast 2 Stunden im Skytower aufgehalten und jedes Level erkundet, was für uns zugänglich war. Auch ins sehr teure, sich selbst drehende Restaurant haben wir einen kurzen Blick werfen können.

Aber auch am Abend hatten wir noch etwas ganz besonderes vor. Wir trafen uns mit Sebastian und Bine, die wir auf Waiheke Island kennen gelernt haben, um in Freddy´s Ice House zu gehen. Eine Bar in dem wirklich ALLES, abgesehen vom Boden, aus Eis bestand. In kuschlig warmen, jedoch übel riechenden Jacken und Handschuhen eingepackt, genossen wir dann unsere Cocktails und zerschmetterten anschließend die Gläser, die natürlich auch aus Eis waren.^^ 


Ein genialer Abend, den wir heute wieder aufleben lassen, denn heute gehen wir Schlittschuhlaufen direkt am Hafen von Auckland und das auch noch völlig kostenfrei! 


Mittwoch, 26. September 2012

27. September - Back in Auckland

Seit Montag sind wir nun wieder hier in Auckland. Vier Stunden Fahrt mit dem Stray Bus von Paihia hat es bis hierher zurück gedauert. Zwei Nächte konnten wir dann im schönen YHA Hostel übernachten. 
Anschließend waren dort leider bereits alle Zimmer ausgebucht und so waren wir gezwungen uns nach etwas anderem umzuschauen. Nach intensiver Suche auf hostelworld.com entschieden wir uns für das Surf´n Snow Hostel, welches direkt beim Sky Tower gelegen ist. Die zentrale Lage ist aber leider auch schon der einzige Pluspunkt des Hostels. Ansonsten ist es einfach nur dreckig, stinkig und ecklig. Mehr dazu findet ihr unter dem Punkt "Unterkünfte". Zum Glück müssen wir es hier nur zwei Nächte aushalten und da wir eh genug mit der Jobsuche zu tun haben, müssen wir nicht viel Zeit dort verbringen. Auch am Abend haben wir eine Taktik entwickelt, um es uns dort so schön wie möglich zu machen. Wir sitzen so lang es geht in der sauberen Lobby, sehen "How I met your Mother"-Folgen und essen dabei leckere TimTams. :) 



Auch alle anderen Mahlzeiten versuchen wir außerhalb des Hostels einzunehmen, denn die Küche ist wirklich keine Augenweide. Bilder davon ersparen wir euch aber und zeigen euch lieber was wir uns in der Stadt für ein leckeres Frühstück gegönnt haben.


Morgen können wir dann wieder in ein günstiges Zimmer im YHA ziehen. *freu*
Dort bleiben wir dann noch bis Dienstag und dann geht die Reise weiter nach Wellington.

Montag, 24. September 2012

23. September – Believe it or not…



... we had an amazing weekend! :-)

Nach unserem Ruhetag am Freitag ging es Samstag wieder früh raus. Leider war auch an diesem Morgen nicht viel Sonne für den Tag in Sicht. Aber wir wollten dennoch planmäßig die „Dolphin Cruise“ durch die Bay of Islands machen. 


Als das Boot startete meinte der Kapitän schon, dass wir es an diesem Tag vielleicht nicht ganz raus zum berühmten „Hole in the Rock“ schaffen würden, da der Wellengang sehr stark war. Er befürchtete, dass zu viele Mitreisende dabei seekrank werden würden. Außerdem wurden wir gewarnt, nicht auf dem oberen unbedachten Teil des Bootes zu sitzen, wenn wir nicht nass werden wöllten. Letztere Ansage hätten wir im nach hinein lieber ernst nehmen sollen! Nach der ersten großen Welle stiegen wir dann ziemlich nass in die unteren Kabinen. :-)

Aber immer wenn wir Delfine sichteten und das Boot langsamer wurde, standen wir natürlich wieder draußen und versuchten tolle Bilder einzufangen.


Durch die Geschwindigkeit des Bootes und dem wirklich sehr starken Wellengang kam uns die Fahrt vor, wie eine Achterbahnfahrt, an der wir für unseren Teil viel Spaß hatten. Leider ging es anderen, wie schon angekündigt, dabei nicht so gut. Aber wir haben es dennoch  zum „Hole in the Rock“ geschafft! Yay! Einfach ein atemberaubender Anblick, oder? 


Erstaunlich, was die Natur schafft und dass gerade hier in Neuseeland einige der schönsten Naturerscheinungen aufeinander treffen! Denn genauso unbeschreiblich schön war auch das türkis farbene Wasser und der Strand der Insel, die wir anschließend für einen kleinen Zwischenstopp besuchten.


Insgesamt hatten wir ein wirklich aufregenden Tag mit Delfinen, Möwen, Landschaft, Meer, Strand und Achterbahnfahrt. :-)
Zum Ende hin waren wir dann aber auch sehr froh wieder festen Boden unter den Füßen zu haben! ;-)

Gleich am nächsten morgen ging das Abenteuer dann auch schon weiter. Um 7 Uhr fuhren wir mit einem Bus von „ExploreNZ“ Richtung Cape Reigna. Für die Marori ist Cape Reigna der Ort, an dem die Seelen der Verstorbenen ihre Reise in die spirituelle Heimat antreten. Außerdem treffen am Cape die Tasmansee und der Pazifik aufeinander. Hier kann man sogar eine Stelle sehen, an der das Wasser wie durch eine unsichtbare Absperrung  getrennt zwei unterschiedliche Farben hat.

Hier kann man das Aufeinandertreffen der zwei Meere gut erkennen


 Aber auch wenn man durch die lange Busfahrt und den Fußweg bis zum Cape Reigna Leuchtturm vermuten könnte man befände sich am nördlichsten Punkt in Neuseeland ist das nicht der Fall. Denn diese Ehre gebührt den Surville Cliffs weiter östlich.

Aber Cape Reigna belohnt dennoch mit einer atemberaubenden Aussicht und das macht den Trip hierher einfach nur unbezahlbar schön!


Natürlich war das nicht das einzige Highlight auf der Tour, denn bevor wir unser Ziel erreichten, befuhren wir außerdem noch den Ninety Mile Beach, sahen eine süße kleine Robbe, Matapia, traumhafte Strände, viele Schafe, Kauribäume und durften auf den Dünen am 90 Mile Beach Sandboarding machen.

Matapia (Hole in the Rock der Westküste)



Letzteres war dabei eines der genialsten Erlebnisse, die wir bisher in Neuseeland gemacht haben. Erstmal war es super anstrengend ganz nach oben auf die Sanddüne zu steigen. Doch die Fahrt nach untern war Entschädigung genug dafür.

Es sieht vielleicht nicht danach aus, aber das Brett hat eine wahnsins Geschwindigkeit bekommen! Absoluter Adrenalin-Kick! 

Theres war bei ihrer zweiten Fahrt sogar so schnell, dass sie direkt in eine große nahegelegene Pütze gefahren ist! Schaut es auch an!^^


Es war echt eine dreckige Angelegenheit, aber auch verdammt spaßig!
Wenn ihr also mal in Neuseeland seid, muss das unbedingt ganz oben auf eurer To-Do-Liste stehen!

Und wie unser Busfahrer der Tour sagen würde : Guys, believe it or not... only Kiwis could have ideas like this!

Freitag, 21. September 2012

21. September - More from the North


Seit 3 Tagen befinden wir uns jetzt schon im angeblich „winterlosen Norden“ Neuseelands. Bisher haben wir davon aber noch nicht viel mitbekommen, weil wir nur die eigentlich seltenen Regentage erwischt haben. Nur ab und zu lässt sich die Sonne blicken und zeigt uns die Bay of Islands, wie sie die Touristen im Sommer lieben. Wir haben uns aber vom Wetter nicht die Laune verderben lassen und fleißig weiter die Umgebung erkundet. 


Gestern sind wir mit der Fähre von Paihia nach Russell übergesetzt. In diesem kleinen Ort mit ca. 800 Einwohnern, die durch die Touristen im Sommer auf 10.000 ansteigen, hatten wir unser erstes Vorstellungsgespräch für einen Job als Kellnerinnen im Hotel und Restaurant „The Duke of Marlborough".  


Kurz und knapp: Das Gespräch lief sehr gut und wir hätten den Job Mitte Oktober antreten können. Als wir nach dem Gespräch jedoch ein schönes Hostel als Unterkunft für diese Zeit suchten, mussten wir feststellen, dass es in Russel keine Unterkünfte in unserer Preisklasse gibt. Auch so bietet Russell kaum Möglichkeiten. Es ist eben ein sehr abgelegener Urlaubsort. Gerade mal zwei kleine Supermärkte, eine Apotheke, ein Buchladen und einige Souvenierläden gab es zu entdecken. Wir entschieden, dass das leider auf Dauer nichts für uns wäre. Also geht die Jobsuche weiter.

Wo wir aber schon mal in Russel waren, sahen wir uns noch die wenigen aber schönen Sehenswürdigkeiten an. So wanderten wir zum Maiki und sahen den Long Beach. 

Maiki

Heute haben wir uns dann mal einen „freien“ Tag gegönnt. Einfach mal kein Sightseeing. Nur ein wenig Jobsuche, Wäsche waschen und Einkaufen. Abends gab es dann als krönenden Abschluss eine wunderbare Pizza bei „Frank´s“. 


Das Essen hier war zwar teuer, aber seinen Preis wirklich wert! Ein echt empfehlenswertes Restaurant und das nicht zuletzt wegen seines schöen Namens! ;-)