Montag, 24. September 2012

23. September – Believe it or not…



... we had an amazing weekend! :-)

Nach unserem Ruhetag am Freitag ging es Samstag wieder früh raus. Leider war auch an diesem Morgen nicht viel Sonne für den Tag in Sicht. Aber wir wollten dennoch planmäßig die „Dolphin Cruise“ durch die Bay of Islands machen. 


Als das Boot startete meinte der Kapitän schon, dass wir es an diesem Tag vielleicht nicht ganz raus zum berühmten „Hole in the Rock“ schaffen würden, da der Wellengang sehr stark war. Er befürchtete, dass zu viele Mitreisende dabei seekrank werden würden. Außerdem wurden wir gewarnt, nicht auf dem oberen unbedachten Teil des Bootes zu sitzen, wenn wir nicht nass werden wöllten. Letztere Ansage hätten wir im nach hinein lieber ernst nehmen sollen! Nach der ersten großen Welle stiegen wir dann ziemlich nass in die unteren Kabinen. :-)

Aber immer wenn wir Delfine sichteten und das Boot langsamer wurde, standen wir natürlich wieder draußen und versuchten tolle Bilder einzufangen.


Durch die Geschwindigkeit des Bootes und dem wirklich sehr starken Wellengang kam uns die Fahrt vor, wie eine Achterbahnfahrt, an der wir für unseren Teil viel Spaß hatten. Leider ging es anderen, wie schon angekündigt, dabei nicht so gut. Aber wir haben es dennoch  zum „Hole in the Rock“ geschafft! Yay! Einfach ein atemberaubender Anblick, oder? 


Erstaunlich, was die Natur schafft und dass gerade hier in Neuseeland einige der schönsten Naturerscheinungen aufeinander treffen! Denn genauso unbeschreiblich schön war auch das türkis farbene Wasser und der Strand der Insel, die wir anschließend für einen kleinen Zwischenstopp besuchten.


Insgesamt hatten wir ein wirklich aufregenden Tag mit Delfinen, Möwen, Landschaft, Meer, Strand und Achterbahnfahrt. :-)
Zum Ende hin waren wir dann aber auch sehr froh wieder festen Boden unter den Füßen zu haben! ;-)

Gleich am nächsten morgen ging das Abenteuer dann auch schon weiter. Um 7 Uhr fuhren wir mit einem Bus von „ExploreNZ“ Richtung Cape Reigna. Für die Marori ist Cape Reigna der Ort, an dem die Seelen der Verstorbenen ihre Reise in die spirituelle Heimat antreten. Außerdem treffen am Cape die Tasmansee und der Pazifik aufeinander. Hier kann man sogar eine Stelle sehen, an der das Wasser wie durch eine unsichtbare Absperrung  getrennt zwei unterschiedliche Farben hat.

Hier kann man das Aufeinandertreffen der zwei Meere gut erkennen


 Aber auch wenn man durch die lange Busfahrt und den Fußweg bis zum Cape Reigna Leuchtturm vermuten könnte man befände sich am nördlichsten Punkt in Neuseeland ist das nicht der Fall. Denn diese Ehre gebührt den Surville Cliffs weiter östlich.

Aber Cape Reigna belohnt dennoch mit einer atemberaubenden Aussicht und das macht den Trip hierher einfach nur unbezahlbar schön!


Natürlich war das nicht das einzige Highlight auf der Tour, denn bevor wir unser Ziel erreichten, befuhren wir außerdem noch den Ninety Mile Beach, sahen eine süße kleine Robbe, Matapia, traumhafte Strände, viele Schafe, Kauribäume und durften auf den Dünen am 90 Mile Beach Sandboarding machen.

Matapia (Hole in the Rock der Westküste)



Letzteres war dabei eines der genialsten Erlebnisse, die wir bisher in Neuseeland gemacht haben. Erstmal war es super anstrengend ganz nach oben auf die Sanddüne zu steigen. Doch die Fahrt nach untern war Entschädigung genug dafür.

Es sieht vielleicht nicht danach aus, aber das Brett hat eine wahnsins Geschwindigkeit bekommen! Absoluter Adrenalin-Kick! 

Theres war bei ihrer zweiten Fahrt sogar so schnell, dass sie direkt in eine große nahegelegene Pütze gefahren ist! Schaut es auch an!^^


Es war echt eine dreckige Angelegenheit, aber auch verdammt spaßig!
Wenn ihr also mal in Neuseeland seid, muss das unbedingt ganz oben auf eurer To-Do-Liste stehen!

Und wie unser Busfahrer der Tour sagen würde : Guys, believe it or not... only Kiwis could have ideas like this!

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