... we had an amazing
weekend! :-)
Nach unserem Ruhetag am Freitag ging es Samstag
wieder früh raus. Leider war auch an diesem Morgen nicht viel Sonne für
den Tag in Sicht. Aber wir wollten dennoch planmäßig die „Dolphin Cruise“ durch
die Bay of Islands machen.
Als das Boot startete meinte der Kapitän schon, dass
wir es an diesem Tag vielleicht nicht ganz raus zum berühmten „Hole in the Rock“
schaffen würden, da der Wellengang sehr stark war. Er befürchtete, dass zu
viele Mitreisende dabei seekrank werden würden. Außerdem wurden wir gewarnt,
nicht auf dem oberen unbedachten Teil des Bootes zu sitzen, wenn wir nicht nass
werden wöllten. Letztere Ansage hätten wir im nach hinein lieber ernst nehmen
sollen! Nach der ersten großen Welle stiegen wir dann ziemlich nass in die
unteren Kabinen. :-)
Aber immer wenn wir Delfine sichteten und das
Boot langsamer wurde, standen wir natürlich wieder draußen und versuchten tolle
Bilder einzufangen.
Durch die Geschwindigkeit des Bootes und dem
wirklich sehr starken Wellengang kam uns die Fahrt vor, wie eine
Achterbahnfahrt, an der wir für unseren Teil viel Spaß hatten. Leider ging es
anderen, wie schon angekündigt, dabei nicht so gut. Aber wir haben es
dennoch zum „Hole in the Rock“
geschafft! Yay! Einfach ein atemberaubender Anblick, oder?
Erstaunlich, was die Natur schafft und dass gerade
hier in Neuseeland einige der schönsten Naturerscheinungen aufeinander treffen!
Denn genauso unbeschreiblich schön war auch das türkis farbene Wasser und der
Strand der Insel, die wir anschließend für einen kleinen Zwischenstopp
besuchten.
Insgesamt hatten wir ein wirklich aufregenden Tag
mit Delfinen, Möwen, Landschaft, Meer, Strand und Achterbahnfahrt. :-)
Zum Ende hin waren wir dann aber auch sehr froh
wieder festen Boden unter den Füßen zu haben! ;-)
Gleich am nächsten morgen ging das Abenteuer dann
auch schon weiter. Um 7 Uhr fuhren wir mit einem Bus von „ExploreNZ“ Richtung
Cape Reigna. Für die Marori ist Cape Reigna der Ort, an dem die Seelen der
Verstorbenen ihre Reise in die spirituelle Heimat antreten. Außerdem treffen am
Cape die Tasmansee und der Pazifik aufeinander. Hier kann man sogar eine Stelle
sehen, an der das Wasser wie durch eine unsichtbare Absperrung getrennt zwei unterschiedliche Farben hat.
| Hier kann man das Aufeinandertreffen der zwei Meere gut erkennen |
Aber auch wenn man durch die lange Busfahrt und
den Fußweg bis zum Cape Reigna Leuchtturm vermuten könnte man befände sich am
nördlichsten Punkt in Neuseeland ist das nicht der Fall. Denn diese Ehre
gebührt den Surville Cliffs weiter östlich.
Aber Cape Reigna belohnt dennoch mit einer
atemberaubenden Aussicht und das macht den Trip hierher einfach nur unbezahlbar
schön!
Natürlich war das nicht das einzige Highlight auf
der Tour, denn bevor wir unser Ziel erreichten, befuhren wir außerdem noch den Ninety
Mile Beach, sahen eine süße kleine Robbe, Matapia, traumhafte Strände, viele
Schafe, Kauribäume und durften auf den Dünen am 90 Mile Beach Sandboarding
machen.
| Matapia (Hole in the Rock der Westküste) |
Letzteres war dabei eines der genialsten Erlebnisse, die wir bisher in Neuseeland gemacht haben. Erstmal war es super anstrengend ganz nach oben auf die Sanddüne zu steigen. Doch die Fahrt nach untern war Entschädigung genug dafür.
Es sieht vielleicht nicht danach aus, aber das Brett hat eine wahnsins Geschwindigkeit bekommen! Absoluter Adrenalin-Kick!
Theres war bei ihrer zweiten Fahrt sogar so
schnell, dass sie direkt in eine große nahegelegene Pütze gefahren ist! Schaut
es auch an!^^
Es war echt eine dreckige Angelegenheit, aber auch
verdammt spaßig!
Wenn ihr also mal in Neuseeland seid, muss das
unbedingt ganz oben auf eurer To-Do-Liste stehen!
Und wie unser Busfahrer der Tour sagen würde :
Guys, believe it or not... only Kiwis could have ideas like this!
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