Donnerstag, 20. September 2012

18. / 19. September - Going North


An diesem Morgen mussten wir noch zeitiger aufstehen als sonst, denn unsere Fähre nach Auckland fuhr schon 6.05 Uhr und der Bus vom Hostel zum Hafen Matiatia schon um 5.20 Uhr. Nachdem wir also wieder all unsere Sachen zurück in unsere Rucksäcke gestopft hatten, ging die Reise los. Wir verließen Waiheke Island, um ca. 8 Uhr mit dem „Stray“ Bus von Auckland Richtung Norden zu fahren. Müde, wie wir waren, verschliefen wir anfangs viel von der Fahrt. Doch als der Bus hielt um uns die bestens Dinge auf der Strecke zu zeigen, waren wir wieder putz munter. So zeigte uns der Busfahrer beispielsweise einen 800 Jahre alten Baum, ein Maori Village in Te Hanna und alls ganz großes Highlight besuchten wir das „Native Bird Recovery Centre“ in Whangarei. Was daran so toll war? Wir bekamen hier gegen einen wirklich kleinen Spendeneintritt einen echten Kiwi Vogel zu sehen. Und das war nicht alles! Wir durften ihn sogar streicheln.


















Und dieser wirklich süße und liebe Kiwi fühlte sich nicht an, wie alle erwartet hatten:
Er sieht zwar weich aus, hat aber eher harte Federn, die wie uns erklärt wurde, dazu dienen Regen abzuweisen. Am Kopf und unter seinen Federn war er aber ganz kuschlig weich und genoss es richtig, wenn man ihn am Kopf kraulte.

 
Der Mitarbeiter des Center´s sprach mit so viel Leidenschaft über den kleinen Kerl und zeigte uns mit Stolz viele Bilder, wohin er schon überall eingeladen wurde, weil dieser Kiwi einer der einzigen in ganz Neuseeland ist, denen man so nah kommen kann.
Anschhließend hat er uns sogar noch demonstriert, wie der Kiwi sein Futter sammelt. Er klopft dabei mit seinem langen Schnabel auf der Erde herum, um für Würmer den Regen zu immitieren. Wenn die Würmer sich dann Richtung Oberfläche bewegen, schnellt er mit seinem Schnabel in die Erde und packt den Wurm.


Das war wirklich ein unvergessliches Erlebnis, denn der Kiwi Vogel ist als neuseeländisches Nationaltier wirklich einmalig.

Anschließend fuhren wir weiter Richtung Bay of  Islands. Gegen 15 Uhr kamen wir dann endlich in Paihia an. Am Hafen der kleinen Stadt sahen wir dann schon warum die Gegend den Namen Bay of Islands verdient hat:


Nach einer kleinen Erkundungstour durch die Stadt und unser Hostel, bekamen wir über „Stray“ am Abend noch ein kostenloses BBQ. Nach der langen Busfahrt ließen wir uns das richtig gut schmecken und fielen dann müde, aber zufrieden, in unsere für ein Hostel wirklich sehr bequeme Betten.^^

Nachdem wir dann schön ausgeschlafen hatten, gingen wir nach dem Frühstück zur Touristeninfo von Paihia. Hier haben wir uns auf einer Karte den Weg zu den Haruru Falls zeigen lassen. Den 6km langen Weg zu den Wasserfällen des Waitangi River inklusive Rückweg hatten wir uns für heute vorgenommen. Der Track führte uns durch eine regenwaldartige Gegend mit schmalen Wegen, vielen Brücken, wunderschönen Ausblicken, einzigartigen Vogelgesängen und  ganz besonderen Pflanzen. Es gab alles was man sehen will, wenn man in Neuseeland ist. 

 
Manchmal gab es auch sonderbares zu entdecken^^












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Den krönenden Abschluss des Hinwegs bildete dann natürlich der Blick auf den hufeisenförmigen Wasserfall. 

 
Der Rückweg ging dann durch das gleiche Gebiet zurück und etwas schneller, weil wir nicht mehr so oft stehen geblieben sind, um Fotos zu machen.
Letztendlich haben wir diesen Walk von 12 km in 4 Stunden geschafft. Wenn wir weiter so gut im Training bleiben, dann sollten wir bald fit genug sein, um einen der Great Walks von Neuseeland zu schaffen. Das ist das Ziel!^^
Doch bis dahin ist es noch ein langer Weg und solange genießen wir erstmal unsere Zeit im schönen Norden Neuseelands.

 


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