An diesem Morgen mussten
wir noch zeitiger aufstehen als sonst, denn unsere Fähre nach Auckland fuhr
schon 6.05 Uhr und der Bus vom Hostel zum Hafen Matiatia schon um 5.20 Uhr.
Nachdem wir also wieder all unsere Sachen zurück in unsere Rucksäcke gestopft
hatten, ging die Reise los. Wir verließen Waiheke Island, um ca. 8 Uhr mit dem
„Stray“ Bus von Auckland Richtung Norden zu fahren. Müde, wie wir waren, verschliefen
wir anfangs viel von der Fahrt. Doch als der Bus hielt um uns die bestens Dinge
auf der Strecke zu zeigen, waren wir wieder putz munter. So zeigte uns der
Busfahrer beispielsweise einen 800 Jahre alten Baum, ein Maori Village in Te
Hanna und alls ganz großes Highlight besuchten wir das „Native Bird Recovery
Centre“ in Whangarei. Was daran so toll war? Wir bekamen hier gegen einen
wirklich kleinen Spendeneintritt einen echten Kiwi Vogel zu sehen. Und das war
nicht alles! Wir durften ihn sogar streicheln.
Und dieser wirklich
süße und liebe Kiwi fühlte sich nicht an, wie alle erwartet hatten:
Er sieht
zwar weich aus, hat aber eher harte Federn, die wie uns erklärt wurde, dazu dienen
Regen abzuweisen. Am Kopf und unter seinen Federn war er aber ganz kuschlig
weich und genoss es richtig, wenn man ihn am Kopf kraulte.
Der Mitarbeiter des Center´s
sprach mit so viel Leidenschaft über den kleinen Kerl und zeigte uns mit Stolz
viele Bilder, wohin er schon überall eingeladen wurde, weil dieser Kiwi einer
der einzigen in ganz Neuseeland ist, denen man so nah kommen kann.
Anschhließend hat er uns sogar
noch demonstriert, wie der Kiwi sein Futter sammelt. Er klopft dabei mit
seinem langen Schnabel auf der Erde herum, um für Würmer den Regen zu immitieren.
Wenn die Würmer sich dann Richtung Oberfläche bewegen, schnellt er mit seinem
Schnabel in die Erde und packt den Wurm.
Das war wirklich ein
unvergessliches Erlebnis, denn der Kiwi Vogel ist als neuseeländisches
Nationaltier wirklich einmalig.
Anschließend fuhren
wir weiter Richtung Bay of Islands.
Gegen 15 Uhr kamen wir dann endlich in Paihia an. Am Hafen der kleinen Stadt
sahen wir dann schon warum die Gegend den Namen Bay of Islands verdient hat:
Nach einer kleinen
Erkundungstour durch die Stadt und unser Hostel, bekamen wir über „Stray“ am
Abend noch ein kostenloses BBQ. Nach der langen Busfahrt ließen wir uns das
richtig gut schmecken und fielen dann müde, aber zufrieden, in unsere für
ein Hostel wirklich sehr bequeme Betten.^^
Nachdem wir dann schön
ausgeschlafen hatten, gingen wir nach dem Frühstück zur Touristeninfo von Paihia.
Hier haben wir uns auf einer Karte den Weg zu den Haruru Falls zeigen lassen. Den
6km langen Weg zu den Wasserfällen des Waitangi River inklusive Rückweg hatten
wir uns für heute vorgenommen. Der Track führte uns durch eine regenwaldartige
Gegend mit schmalen Wegen, vielen Brücken, wunderschönen Ausblicken,
einzigartigen Vogelgesängen und ganz
besonderen Pflanzen. Es gab alles was man sehen will, wenn man in
Neuseeland ist.
| Manchmal gab es auch sonderbares zu entdecken^^ |
.
.
.
.
.
.
Den krönenden Abschluss
des Hinwegs bildete dann natürlich der Blick auf den hufeisenförmigen
Wasserfall.
Der Rückweg ging dann
durch das gleiche Gebiet zurück und etwas schneller, weil wir nicht mehr so oft
stehen geblieben sind, um Fotos zu machen.
Letztendlich haben wir
diesen Walk von 12 km in 4 Stunden geschafft. Wenn wir weiter so gut im
Training bleiben, dann sollten wir bald fit genug sein, um einen der Great Walks
von Neuseeland zu schaffen. Das ist das Ziel!^^
Doch bis dahin ist es
noch ein langer Weg und solange genießen wir erstmal unsere Zeit im schönen
Norden Neuseelands.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen