Am
06. September um 13.10 Uhr nach neuseeländischer Zeit war es soweit – unser
Flieger landete in Auckland. Erleichtert aber müde stiegen wir aus dem Flugzeug
und ließen die letzten Sicherheitskontrollen über uns ergehen. Anschließend
wurden wir mit dem Bus ins 40 Minuten entfernte „YHA Auckland International“
Hostel gefahren. Dort angekommen erhielten wir unsere Zimmerkarten und waren
froh, dass wir mit zwei netten Mädels, die wir bereits im Flugzeug kennen
gelernt haben, ein Zimmer beziehen konnten. Etwas mehr über die Unterkunft
selbst findet ihr unter der Überschrift „Unterkünfte“. Auf jeden Fall werden
wir hier nun bis zum 13. September bleiben.
Nachdem
wir uns dann also kurz im Zimmer eingerichtet haben ging es auf die erste
kleine Erkundungstour durch Auckland. Wie wir am nächsten Tag im Informationsmeeting
erfuhren ist die Hafenstadt auf 53 Vulkanen errichtet, bei denen es nicht
ausgeschlossen ist, dass nicht irgendwann noch einmal einer davon ausbrechen
wird. Das waren natürlich spannende Neuigkeiten für den ersten Tag!;-P
Aber auf unserer Stadtrundfahrt haben wir heute natürlich gesehen, wie schön Auckland dennoch ist. Auch wenn man direkt in der Innenstadt manchmal das Gefühl hat in Asien zu sein, weil einem so viele Asiaten und asiatische Shops und Restaurants begegnen. Auckland hat dennoch, wie für Neuseeland eben typisch, Ecken mit wunderbaren Ausblicken und einzigartiger Natur. Einer der besten Ausblicke hatten wir auf einem der Vulkane von Auckland, den wir heute besucht haben.
Beim Informationsmeeting zur Jobsuche blieb allen dann vor allem ein Satz in Erinnerung, auch wenn er sich eigentlich nur auf das „Fruit Picking“ im Land bezog: „Es gibt im Moment keine Jobs.“. Haben wir uns das alles zu einfach vorgestellt? Dieses Gefühl haben nach der Veranstaltung jedenfalls alle Backpacker hier. Seit dem ist Gesprächsthema Nummer eins, was jeder für Pläne bezüglich der Jobsuche hat.
Aber nicht nur darüber mussten und müssen wir uns Gedanken machen. Wir mussten außerdem noch mit Hilfe von „Work n Holiday“ ein neuseeländisches Bankkonto eröffnen, die IDR (Steuernummer) beantragen, kostengünstige Möglichkeiten für den Kontakt nach Hause organisieren, dutzende Unterlagen ordnen und natürlich den Jetlag bekämpfen.
Bisher
scheinen wir also noch nicht völlig am Ziel angekommen zu sein, auch wenn wir
schon da sind. Aber wir sind zuversichtlich, dass sich in den nächsten Tagen,
die wir hier noch in Auckland verbringen, alle offenen Fragen noch klären
werden. Denn trotz aller neuer Situationen fühlen wir uns im Großen und Ganzen
erstemal recht wohl hier. Man kann also wahrscheinlich schon sagen, dass wir da
angekommen sind, wo wir hin wollten!
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