Auch heute Morgen konnten wir uns darüber freuen, dass das
Wetter vorwiegend schön war. Eigentlich hatten wir daher nur geplant den Tag am
Strand zu verbringen, bis uns Luke (der Besitzer unseres Hostel) zu einer
kostenlosen Tour mit seinem Auto über die Insel einlud. Völlig begeistert von
seinem großzügigem Angebot fuhren wir dann um 10.30 Uhr mit 4 weiteren Backpackern
los in Richtung Man o‘ War. Auf dem Weg dorthin fuhren wir an wunderbaren
Aussichtspunkten vorbei und Luke hielt immer, um uns eine Touristenfotopause zu
geben.
Nach einer Weile hielten
wir an, verließen das Auto und folgten unserem „Reiseführer“ über Berge und
Wiesen voller Schafe. Nach einer halben Stunde kamen wir an einer kleinen Hütte
an. Hier wartete eine alte Dame auf uns, die uns ihre Schafe füttern und
streicheln ließ.
Außerdem war sie verantwortlich für das kleine Museum, was für uns wie eine einfache Hütte wirkte. Bis dahin wussten wir noch nicht, dass Luke mehr als einen einfachen Museumsbesuch für uns geplant hatte. Doch nachdem wir alle eine kleine Taschenlampe bekommen hatten, konnten wir es uns schon denken.
Wir bekamen eine
Führung durch die „Waiheke tunnels and gun emplacements„, die gebaut wurden, um
Waffen und Monitionen zu lagern und einen Stützpunkt zu bieten, der Auckland
vor Angriffen schützen sollte. Wir gingen also in die alten Gänge und
Lagerräume hinunter und leuchteten alles einzig und allein mit unseren kleinen
Taschenlampen aus.
Wären wir nicht so viele gewesen, wäre es wirklich verdammt beängstigend da unten. Denn als wir alle mal spaßeshalber unsere Taschenlampen aus machten, konnte man nicht mal seine eigene Hand vor Augen erkennen. Wir waren alle echt beeindruckt und froh Waiheke mal von einer ganz anderen Seite kennen lernen zu dürfen.
Und als ob Luke uns damit nicht schon einen riesigen Gefallen getan
hätte, führte er uns anschließend noch zu einer Weinprobe nach Man o´War Bay.
Hier kosteten wir mehrere ausgezeichnete
Weine der Insel und einen neuseeländischen Honig.
Normalerweise muss man für
solch eine Weinverkostung schon einiges an Geld bezahlen, aber wir hatten durch
Lukes Kontakte das Glück alles umsonst probieren zu dürfen. Als wir später mit
der Inselrundfahrt fertig waren und wir alle fragten, was wir ihm für die Tour
geben sollen, meinte er nur, dass er sich über ein positives Feedback bei
Facebook und Google freuen würde ;-) Deshalb sei hier schonmal erwähnt, dass
das „Kina“ Backpackerhostel auf Waiheke Island wirklich zu empfehlen ist!
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