Sonntag, 3. März 2013

21. Februar – Das Beste kommt zum Schluss



Nach Queenstown war unser nächstes großes Ziel Milford Sound. Schon bevor wir dort ankamen, zeigte sich Neuseeland von seiner besten Seite mit Landschaften, die wie gemalt aussahen. Wir stoppten einige Male für Fotostopps und genossen das außerordentlich gute Wetter. 




In Milford Sound angekommen, machten wir dann eine fast 2 stündige Schiffstour durch die 15 km lange Fjordlanschaft, während der wir sogar Robben und Wasserfälle zu Gesicht bekamen. 


Die meisten dieser Wasserfälle sind jedoch nur vorübergehend vorhanden. Sie entstehen durch Regenfall und können bis zu 1000m lang sein.



Den wohl beeindrucktesten Anblick bot aber der Mitre Peak, der mit 1692 m die höchste Erhebung des Fjords ist. Auch insgesamt gesehen, war er wohl der genialste Berg, den Neuseeland zu bieten hat. Wer nach Neuseeland kommt muss das einfach gesehen haben!


 

Nach diesen Aussichten dachten wir schon es könnte für einen Tag nicht noch mehr kommen, doch wir wurden vom Gegenteil überzeugt, als unser Bus auf dem Weg zu unserer Unterkunft für die Nacht noch einige atemberaubende Zwischenstopps einlegte.


 



Den Abend dieses erlebnisreichen Tages ließen wir dann entspannt im Nirgendwo von Gun´s Camp ausklingen. Denn auch der nächste Tag sollte wieder früh beginnen. Um auch richtig in die Gänge zu kommen, starteten wir den Tag erstmal mit einer Runde Morgensport mit Einar, Korby und Anna. 



 
Wach, wie wir dann waren, setzten wir unsere Reise fort nach Invercargill. Die kleine Stadt, die sowohl die südlichste, als auch die westlichste Neuseelands ist, war für uns aber nur ein kurzer Zwischenstopp. Denn wir fuhren weiter nach Bluff, um von hier aus die Fähre nach Steward Island zu nehmen. Nach einer äußerst unruhigen einstündigen Überfahrt erreichten wir die dritt größste Insel Neuseelands. Sie ist 1.680 km² groß und kaum bewohnt, dafür findest man hier sehr seltene Tier- und Pflanzenarten. Wir kamen in dieser Nacht in einem sehr zu empfehlenden Hostel in der einzigen Ansiedlung der Insel Oban unter. Orban ist in der Halfmoon Bay gelegen und hat ca. 600 Einwohner.



Da das Wetter während unserer Zeit auf Stewart Island leider nicht gerade toll war und es außer Natur nicht viel zu sehen gibt, beschlossen wir nur eine kurze Wanderung zum Lighthouse zu machen. Obwohl das Lighthouse selbst nicht wirklich sehenswert war, genossen wir den Weg, der uns durch verschiedene Buchten und Wälder der Insel führte.



Doch schon nach ca. 24 Stunden auf der Insel mussten wir die Fähre zurück nehemen und dann ging es schon mit dem Bus zurück nach Queenstown. 
Damit war unsere Tour durch den südlisten Teil Neuseelands beendet und mit all den genialen Landschaften, die sich uns hier boten, ist an dem Sprichwort wohl durchaus was dran: Das beste kommt zum Schluss! ;-)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen