Nach
Queenstown war unser nächstes großes Ziel Milford Sound. Schon bevor wir dort
ankamen, zeigte sich Neuseeland von seiner besten Seite mit Landschaften, die
wie gemalt aussahen. Wir stoppten einige Male für Fotostopps und genossen das
außerordentlich gute Wetter.
In
Milford Sound angekommen, machten wir dann eine fast 2 stündige Schiffstour
durch die 15 km lange Fjordlanschaft, während der wir sogar Robben und
Wasserfälle zu Gesicht bekamen.
Die meisten dieser Wasserfälle sind jedoch nur
vorübergehend vorhanden. Sie entstehen durch Regenfall und können bis zu 1000m lang sein.
Den
wohl beeindrucktesten Anblick bot aber der Mitre Peak, der mit 1692 m die
höchste Erhebung des Fjords ist. Auch insgesamt gesehen, war er wohl der
genialste Berg, den Neuseeland zu bieten hat. Wer nach Neuseeland kommt muss
das einfach gesehen haben!
Nach
diesen Aussichten dachten wir schon es könnte für einen Tag nicht noch mehr
kommen, doch wir wurden vom Gegenteil überzeugt, als unser Bus auf dem Weg zu
unserer Unterkunft für die Nacht noch einige atemberaubende Zwischenstopps
einlegte.
Den
Abend dieses erlebnisreichen Tages ließen wir dann entspannt im Nirgendwo von
Gun´s Camp ausklingen. Denn auch der nächste Tag sollte wieder früh beginnen.
Um auch richtig in die Gänge zu kommen, starteten wir den Tag erstmal mit einer
Runde Morgensport mit Einar, Korby und Anna.
Wach, wie wir dann waren, setzten
wir unsere Reise fort nach Invercargill. Die kleine Stadt, die sowohl die
südlichste, als auch die westlichste Neuseelands ist, war für uns aber nur ein
kurzer Zwischenstopp. Denn wir fuhren weiter nach Bluff, um von hier aus die
Fähre nach Steward Island zu nehmen. Nach einer äußerst unruhigen einstündigen
Überfahrt erreichten wir die dritt größste Insel Neuseelands. Sie ist 1.680 km²
groß und kaum bewohnt, dafür findest man hier sehr seltene Tier- und
Pflanzenarten. Wir kamen in dieser Nacht in einem sehr zu empfehlenden Hostel
in der einzigen Ansiedlung der Insel Oban unter. Orban ist in der Halfmoon Bay
gelegen und hat ca. 600 Einwohner.
Da
das Wetter während unserer Zeit auf Stewart Island leider nicht gerade toll war
und es außer Natur nicht viel zu sehen gibt, beschlossen wir nur eine kurze
Wanderung zum Lighthouse zu machen. Obwohl das Lighthouse selbst nicht wirklich
sehenswert war, genossen wir den Weg, der uns durch verschiedene Buchten und
Wälder der Insel führte.
Doch schon nach ca. 24 Stunden auf der Insel
mussten wir die Fähre zurück nehemen und dann ging es schon mit dem Bus
zurück nach Queenstown.
Damit war unsere Tour durch den südlisten Teil
Neuseelands beendet und mit all den genialen Landschaften, die sich uns hier
boten, ist an dem Sprichwort wohl durchaus was dran: Das beste kommt zum
Schluss! ;-)




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