Freitag, 15. Februar 2013

05. – 08. Februar – No reception!



Schon kurz nachdem wir Nelson verlassen hatten, mussten wir die Erfahrung machen, dass der Handyempfang auf der Südinsel sehr zu wünschen übrig lässt. Und als wir an unserem Ziel Marahau am Rande des Abel Tasman National Parks angekommen sind, war auch noch das letzte Stück Netz verschwunden. Aber schon nach einer kleinen Wanderung durch den National Park am Abend haben wir dieses Problem vergessen, denn die Landschaft von Neuseelands meistbesuchtem Nationalpark ist einfach traumhaft. 

  

Am nächsten Tag machten wir uns dann zusammen mit Christina, die wir schon aus Rotorua kannten, auf um eine etwas längere Erkundungstour zu machen. Mit dem Aqua Taxi, welches nicht weit von unserem Hostel startete und verschiedene Punkte des an der Küste entlang gelegenen Parks anfährt, fuhren wir bis zur Torrent Bay.


Schon während der rasanten Fahrt bekamen wir einige beeindruckende Aussichten des Abel Tasman zu sehen. 


 

Von Torrent Bay aus liefen wir anschließend 1 ½ Stunden durch den Busch bis zu Cleopatras Pool. Hier kühlten wir unsere beanspruchten Füße ab und genossen den Blick auf das golden schimmernde Wasser.


Aber schon nach einer kurzen Pause mussten wir uns wieder auf den Weg machen. Denn zwischen uns und unserem Hostel lagen noch ein paar gute Stunden des Laufens. Entlang einiger verlassener Buchten verfolgten wir unseren Weg Richtung Marahau. Wie viele Kilometer wir dabei zurückgelegt haben, können wir nicht mal mehr sagen, aber insgesamt liefen wir an diesem Tag ca. 6 Stunden. Für die Aussichten, die uns während dieser Zeit geboten wurden, war es jedoch all die Anstrengung wert. 

 


Zusätzlich belohnten wir uns alle noch mit einer leckeren Pizza im örtlichen Cafe und fielen nach einer erfrischenden Dusche erschöpft in unsere Betten.

Zeitig am nächsten Morgen ging die Reise weiter die Westküste entlang. Ein langer Tag im Bus lag vor uns. Wir fuhren über Murchison, vorbei am Upper und Lower Buller Gorge nach Westport und legten einen längeren Zwischenstopp am Cape Faulwind ein. Hier machten wir kleine Wanderung, um eine kleine Kolonie von Robben zu beobachten, die sich auf einer Ansammlung von Felsen in der Sonne aalten. Da diese Kolonie sich aber zu gut zwischen den Steinen versteckte, konnten wir wenigstens den Strand bestaunen.

 
Auch unser nächster Stopp in Punakaiki im Paparoa National Prak hatte einiges zu bieten, denn hier bekamen wir endlich unsere lang ersehnten Pancake Rocks zu sehen. Durch den Prozess der Schichtverwitterung hat der Kalkstein der Küste über die Jahre die Form von großen aufeinander gestapelten Pfannkuchen angenommen. Sehr appetitlich!



Nicht weit von hier erreichten wir dann am späten Nachmittag Blackball, was unser Übernachtungsstopp für diesen Tag sein sollte und es wäre nicht das Motto der letzten Tage geworden, wenn wir nicht  auch hier ohne Empfang hätten leben müssen. Aber man gewöhnt sich ja an so einiges und auch wenn die kleine Stadt auch sonst nicht viel zu bieten hatte, so haben wir hier doch in unserem ersten Hilton Hotel übernachtet. Sehr charmant, aber bei weitem nicht so luxuriös, wie es klingt, handelte es sich dabei, aber  nur um das „Formerly the Blackball Hilton“. 


Am Abend konnten wir aber live mit erleben, welch wichtige Bedeutung dem kleinen Hotel in der Stadt zukommt. Hier ist das Zentrum des sozialen Lebens der Stadt und an diesem Abend, war es das auch für uns Backpacker. Mit einer Kostümparty machten wir den Abend im Hilton unvergesslich amüsant!



Der nächste Tag sollte uns dann auch endlich wieder Empfang schenken, den als wir über Greymouth, Hokitika und Ross fuhren und letztendlich in Franz Joseph Township ankamen, konnten wir wieder Kontakt zur Außenwelt aufnehmen. Eeeendlich! ;)

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