Schon
kurz nachdem wir Nelson verlassen hatten, mussten wir die Erfahrung machen, dass
der Handyempfang auf der Südinsel sehr zu wünschen übrig lässt. Und als wir an
unserem Ziel Marahau am Rande des Abel Tasman National Parks angekommen sind,
war auch noch das letzte Stück Netz verschwunden. Aber schon nach einer kleinen
Wanderung durch den National Park am Abend haben wir dieses Problem vergessen, denn die Landschaft von Neuseelands meistbesuchtem Nationalpark ist einfach
traumhaft.
Am
nächsten Tag machten wir uns dann zusammen mit Christina, die wir schon aus
Rotorua kannten, auf um eine etwas längere Erkundungstour zu machen. Mit dem
Aqua Taxi, welches nicht weit von unserem Hostel startete und verschiedene
Punkte des an der Küste entlang gelegenen Parks anfährt, fuhren wir bis zur
Torrent Bay.
Schon während der rasanten Fahrt bekamen wir einige beeindruckende
Aussichten des Abel Tasman zu sehen.
Von
Torrent Bay aus liefen wir anschließend 1 ½ Stunden durch den Busch bis zu
Cleopatras Pool. Hier kühlten wir unsere beanspruchten Füße ab und genossen den
Blick auf das golden schimmernde Wasser.
Aber
schon nach einer kurzen Pause mussten wir uns wieder auf den Weg machen. Denn
zwischen uns und unserem Hostel lagen noch ein paar gute Stunden des Laufens.
Entlang einiger verlassener Buchten verfolgten wir unseren Weg Richtung
Marahau. Wie viele Kilometer wir dabei zurückgelegt haben, können wir nicht mal
mehr sagen, aber insgesamt liefen wir an diesem Tag ca. 6 Stunden. Für die
Aussichten, die uns während dieser Zeit geboten wurden, war es jedoch all die Anstrengung wert.
Zusätzlich
belohnten wir uns alle noch mit einer leckeren Pizza im örtlichen Cafe und
fielen nach einer erfrischenden Dusche erschöpft in unsere Betten.
Zeitig
am nächsten Morgen ging die Reise weiter die Westküste entlang. Ein langer Tag im
Bus lag vor uns. Wir fuhren über Murchison, vorbei am Upper und Lower Buller
Gorge nach Westport und legten einen längeren Zwischenstopp am Cape Faulwind
ein. Hier machten wir kleine Wanderung, um eine kleine Kolonie von Robben zu
beobachten, die sich auf einer Ansammlung von Felsen in der Sonne aalten. Da diese Kolonie sich aber zu gut zwischen den Steinen versteckte, konnten wir wenigstens den Strand bestaunen.
Auch
unser nächster Stopp in Punakaiki im Paparoa National Prak hatte einiges zu
bieten, denn hier bekamen wir endlich unsere lang ersehnten Pancake Rocks zu
sehen. Durch den Prozess der Schichtverwitterung hat der Kalkstein der Küste
über die Jahre die Form von großen aufeinander gestapelten Pfannkuchen
angenommen. Sehr appetitlich!
Nicht
weit von hier erreichten wir dann am späten Nachmittag Blackball, was unser
Übernachtungsstopp für diesen Tag sein sollte und es wäre nicht das Motto der letzten Tage geworden, wenn wir nicht
auch hier ohne Empfang hätten leben müssen. Aber man gewöhnt sich ja an
so einiges und auch wenn die kleine Stadt auch sonst nicht viel zu bieten hatte,
so haben wir hier doch in unserem ersten Hilton Hotel übernachtet. Sehr
charmant, aber bei weitem nicht so luxuriös, wie es klingt, handelte es sich
dabei, aber nur um das „Formerly the
Blackball Hilton“.
Am
Abend konnten wir aber live mit erleben, welch wichtige Bedeutung dem kleinen
Hotel in der Stadt zukommt. Hier ist das Zentrum des sozialen Lebens der Stadt
und an diesem Abend, war es das auch für uns Backpacker. Mit einer Kostümparty
machten wir den Abend im Hilton unvergesslich amüsant!
Der
nächste Tag sollte uns dann auch endlich wieder Empfang schenken, den als wir
über Greymouth, Hokitika und Ross fuhren und letztendlich in Franz Joseph
Township ankamen, konnten wir wieder Kontakt zur Außenwelt aufnehmen.
Eeeendlich! ;)



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