Am Tag nach unserem Matamata-Trip ging es
für uns weiter nach Raglan, was über die Grenzen Neuseelands hinaus bei
Surf Fans für seine perfekten Surfspots bekannt ist. In unmittelbarer Nähe des
Mt. Karioi, der wegen seiner Ähnlichkeit mit einer schlafenden Frau auch
„Sleeping Lady“ genannt wird, wohnten wir mitten in ursprünglichem
Buschland in der Karioi Lodge. Von hier aus hatten wir einen tollen Ausblick
auf die Whale Bay und mussten nur vor unsere Zimmertür gehen, um einen kleinen
Spaziergang im Busch zu machen.
Am Abend machten wir dann eine Sunset
Cruise am Hafen von Raglan und genossen hier nicht nur lecker Fish n Chips
sondern auch den Blick auf den Sonnenuntergang und die wunderschöne und felsige
Küste von Raglan.
Als wir später wieder zurück in der Lodge
waren, bekamen wir noch die Glühwürmchen zu sehen, auf welche wir schon am Nachmittag durch ein Schild am Straßenrand aufmerksam gemacht wurden.
Die Glühwürmchen selbst waren ein sehr
genialer Anblick, den wir aber leider nicht auf einem Foto festhalten konnten.
Aber manche Erinnerungen kann man eben nur in seinem Köpfchen haben. ;)
Schon am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns wieder von Raglan und fuhren über Otorohanga zu den Waitomo Caves. Diese Kalksteinhöhlen sind für ihre abenteuerlichen Touren durch die unterirdischen Steinformationen und die dort lebenden Glühwürmchen bekannt. Wir entschieden uns die für Hagas Honking Hole Tour und können das auch im nachhinein nicht bereuen. Es kostete uns anfangs zwar einiges an Überwindung in diese engen und dunklen Hölen hinab zu klettern und uns abzuseilen, aber schon nach kurzer Zeit war es einfach nur noch viel Spaß.
Schon am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns wieder von Raglan und fuhren über Otorohanga zu den Waitomo Caves. Diese Kalksteinhöhlen sind für ihre abenteuerlichen Touren durch die unterirdischen Steinformationen und die dort lebenden Glühwürmchen bekannt. Wir entschieden uns die für Hagas Honking Hole Tour und können das auch im nachhinein nicht bereuen. Es kostete uns anfangs zwar einiges an Überwindung in diese engen und dunklen Hölen hinab zu klettern und uns abzuseilen, aber schon nach kurzer Zeit war es einfach nur noch viel Spaß.
Der tiefste Punkt den wir erreichten war bei 18 m unter dem Erdboden
und von dort an hieß es das alles wieder nach oben zu klettern. Doch mit
einer kleinen Essens- und Trinkpause im „Hard Rock Cafe“ (also auf harten
Steinen, in einer kleinen Höle) war auch das kein Problem. Aber bei allem Spaß
waren wir nach ca. 3 Stunden doch verdammt froh, als wir wieder das Tageslicht
erblickten.
Erschöpft stiegen wir nach einer kleinen
Mittagspause wieder in den Straybus und fuhren weiter nach Mourea. Hier machten
wir halt in einem kleinen Maori Village und wurden traditionell von den dort
lebenden Maori begrüßt und freundlich umsorgt.
Wir bekamen Abendessen, machten
eine Tour durch den Busch, auf der wir einen unwerfenden Wasserfall sahen, und
bekamen unterwegs die heilenden Wirkungen der verschiedensten Pflanzen erklärt.
Außerdem wurden uns traditionelle Tänze,
wie der Haka, vorgeführt und wir durften selbst einmal eine kleine Runde mit
tanzen. Alles war so herzlich und man hat sich dadurch sehr schnell sehr wohl
gefühlt. Am Abend richteten wir uns dann alle ein Bett im Marei ein und bekamen
quasi als Einschlafsgeschichte noch mehr von über die Maorikultur erzählt.
Zum
Frühstück erwartete uns wieder ein reichhaltiges Buffet, jedoch war unsere Zeit im
Dorf anschließend auch schon wieder vorbei.
Denn unsere Reise ging weiter und nach nur
kruzer Fahrt kamen wir in Rotorua an. Schon beim ersten Atmenzug an
der schwefelreichen Luft der Stadt wussten wir, warum alle sagen, dass diese
Stadt stinkt. Durch die sprühenden Geysire, die dampfenden Thermalquellen und
brodelnden Schlammtümpel riecht beniahe die ganze Stadt nach faulen Eiern. Angeblich
soll diese Luft gut für Menschen mit Astma sein, aber wir konnten den Geruch
nicht wirklich ertragen. Während unserer kleinen Tour durch das Living Thermal
Village Whakarewarewa in Rotorua wurde uns trotz der schönen Führung den wirklich interesant aussehenden qualmenden Löchern etwas flau, weil hier
der Geruch wirklich extrem war.
Für den nächsten Tag hatten wir uns dann
etwas ausgesucht, für das wir nicht in die Nähe dieser stinkenden Löcher kommen
mussten. Denn da ging es zum Zorbing. In einer überdimensional großen
durchsichtigen Plastikkugel, die mit etwas Wasser befüllt war, rollten wir hier
den Berg hinunter. Der Wahnsinn! Wie eine Wasserrutsche nur viel besser! Wenn
es nicht ziemlich preisintensiv gewesen wäre, hätten wir am liebsten gleich noch
eine Runde gedreht.
Aber nach dem straffen Reisezeitplan
ließen wir unseren Abend anschließend entspannt mit einem kleinen
Stadtspaziergang am Lake Rotorua, einer Runde schwimmen im Pool der Hostels und
einem kühlen Cocktail in der Lavabar ausklingen.
Damit haben wir nun wieder
unsere Kräfte für die morgige Weiterreise Richtung Gisborne aufgetankt. Ach ja
und wir haben eine der lieben Kiwi Mädel besucht, die uns vor einigen Monaten
die süßen Geschenke auf unserem Hostelbett hinterlassen haben. Weil sie uns ja
erzählt hatte, dass sie in Rotorua wohnt und dort in der Bar vom Basehostel
arbeitet, haben wir dort wie schon gesagt, mal vorbei geschaut und sie hatte
tatsächlich Dienst und war total froh uns zu sehen. Sie hat uns dann sogar noch
einen so genannten „Snickers Schnaps“ und einen Cosmopoliten spendiert. Anschließend haben wir uns noch sehr gut mit ihr unterhalten. Ganz toll und damit wirklich
ein toller Abend!

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