Heute war es endlich soweit. Wir fuhren nach Matamata, um von hier aus unseren lang herbei gesehnten Trip nach Hobbiton, der Top-Attraktion des Landes für alle Hobbitfans, zu machen. Seit gestern sind wir dafür in Hamilton, da wir von hier aus nur ca. eine Stunde mit dem Intercity Bus bis zur I-Side Touristeninformation von Matamata brauchten. Schon dort angekommen fühlten wir uns ins Land der Hobbits versetzt.
Nachdem wir im Hobbithaus-ähnlich
gestalteten I-Side der Stadt unsere Tickets abgeholt hatten, fuhren wir mit einem
Shuttle die letzten 15 Minuten zur Hobbiton Film Set Farm. Schon auf der Fahrt
bekamen wir interessante Informationen rund um das Filmset und die Dreharbeiten
in der kleinen Stadt, welche nicht nur als Drehort für die „Der Herr der Ringe“
Triologie, sondern auch für seine ausgezeichneten Rennpferde bekannt ist.
An unzähligen mit Schafen übersähten
Hügeln vorbei kamen wir nach der kurzen Fahrt am kleinen „Shires Rest“
Restaurant an und von dort aus führte uns wieder ein anderer Bus endlich zum
Eingang des Filmsets.
Es folgte eine zwei stündige Tour
durch Hobbtion mit seinen um die 44 Hobbithäusern. Unterwegs brachte unser
Tourguide viele Geschichten zu den Dreharbeiten zum besten und zeigte uns,
wie detailiert hier alles gebaut wurde. Auch wenn das meiste nur ein paar
Sekunden im Film zu sehen ist, wurden sogar Zäune optisch veraltert und Wäsche
auf die Wäscheleinen vor die Hobbithäuser gehagen.
Das Highlight der Tour war dann aber
auf jeden Fall Bagend, das Zuhause von Bilbo und Frodo Baggins. Ganz oben über
allem gelegen hatte man von hier einen wunderschönen Ausblick über das gesamte
Filmset. Wenn man sich davor noch nicht fühlte, als wäre man wirklich in Hobbiton,
dann war das ab hier sicher nicht mehr so.
Aber so realistisch alles auch
gestaltet war, bekamen wir auch zu sehen, dass hinter all den kleinen Türen rein
gar nichts so war, wie man von außen denken könnte.
Nur der Grüne Drachen, was sozusagen
der Pub von Hobbiton ist, war echt und hier haben wir uns ein typisch
neuseeländisches Ginger Beer gegönnt.:)
Danach neigte sich die Tour auch
schon dem Ende zu.
Als krönenden Abschluss probierten wir, als wir wieder am
„Shires Rest“ angekommen waren, das Original für die Dreharbeiten von „Der Herr
der Ringe“ gebraute Bier. Mit 1% Vol hat das für uns, wie auch für alle
Schauspieler, zwar nach Bier geschmeckt hat, aber sonst keine anderen negativen Auswirkungen hat ;)
Alles in allem ein gelungener Tag,
den man am liebsten wiederholen würde!
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