Am Montag haben wir Auckland dann unabhängig von Stray verlassen, weil wir dort erst am Donnerstag wieder einen Platz im Bus bekommen hätten. Also beschlossen wir erneut mit dem Nakedbus zu fahren. Zwar mussten wir damit drei Mal umsteigen und kamen erst 16 Uhr in Hahei an, aber nun liegen wir wieder gut in unserem Reisezeitplan.
Nach unserer Ankunft richteten wir
uns erst einmal in dem genialsten Hostel ein, was uns bisher auf unseren Reisen
untergekommen ist. Hier kommen wirkliche Urlaubsgefühle auf! Die wurden dann noch verstärkt, nachdem wir
beschlossen haben einen kleinen Spaziergang durch Hahei zu machen, weil die
kleine Stadt dirket an der schönen Mercury Bay liegt.
Schon am nächsten Tag unternahmen
wir einen 1,5-stündigen Walk zu dem Ziel, auf das wir uns schon
seit Beginn unserer Reise freuen – die Cathedral Coves.
Und weil wir so begeistert von
dieser einmailgen Gesteinsformation waren, beschlossen wir heute auch noch eine
3 ½ stündige Tour mit dem Kajak zu und um die Coves zu machen. Um 9 Uhr ging es
los mit einer kleinen Theorie -„Stunde“ zum Kajaken und dann ging es auch
schon ab aufs Meer. Jeweils zu zweit in einem Kajak übten wir dann das paddeln
und lenken des Kajaks. Schon nach kurzer Zeit merkten wir, wie sehr das alles
in die Arme geht und wunderten uns nicht lange, warum wir meist etwas weiter
hinter dem Rest unserer Gruppe lagen. Denn in jedem Kajak außer natürlich
unserem fuhr ein mindestens normal starker Mann mit, der das Kajak voran trieb.
Ohne solch eine Hilfe setzten wir in unserem Kajak auf Synchronität und
Ausdauer. ;-)
Dennoch waren wir froh als wir die
Cathedral Cove erreichten und hier einen längeren Stopp einlegten. Dort
genossen wir erneut den Ausblick und das Schwimmen im heute extrem kaltem Meer.
Nach der Pause ging es dann weiter
Richtung einer kleinen Felsinsel mitten im Meer. Unterwegs überkam uns ein
kurzer Regenschauer, der das Meer sehr auswühlte. Dadurch wurde das paddeln
natürlich auch nicht einfacher und wir hatten sehr zu kämpfen, um durch einen Felsbogen an der Insel zu fahren, den
wir angesteuert hatten. Am Ende waren wir stolz, dass wir es geschafft hatten
und genossen die Ausblicke, die sich auf unserer Tour boten.
Als kleines Highlight begegneten wir,
kurz bevor wir den Strand erreichten, einem kleinen Pinguin, der nicht weit von
unserem Kajak seine Runden drehte. Leider war es zu wellig, um unseren
Fotoaparat raus zu suchen.
Wir waren also vollauf zufrieden mit
unserem Trip. Jetzt liegen wir jedoch vor Erschöpfung nur im Hostel und können
unsere Arme kaum bewegen. ;)
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