Daher machten wir uns gleich nach
dem kurzen Dokumentarfilm auf, um ein paar weitere Dinge zu besichtigen. Unser
Weg führte uns über die Cuba Street, wo wir das bunte Treiben und die vielen
außergewöhnlichen Geschäfte genossen.
Anschließend liefen wir, wie schon
so oft über Lambton Quay (die große Einkaufsstraße von Wellington), was
normalerweise zu unserem Heimweg gehört. Doch an diesem Tag liefen wir noch ein
ganzes Stück weiter, bis wir zur Bowen Street kamen. Hier befindet sich das parlamentarische
Zentrum Wellingtons und damit vier wirklich beeindruckende Gebäude. Eines davon
ist der unübersehbare Beehive (Bienenkorb), der genauso aussieht, wie er auch
heißt. Obwohl sein Bau von Kontroversen begleitet war, ist er heute ein echtes
Wahrzeichen Wellingtons.
Direkt neben dem Beehive befindet
sich das Parliament House und die wunderschöne im neugotischen Stil gehaltene
Parliamentary Library.
Das letzte, aber mindestens genauso
beeindruckende Gebäude befindet sich gegenüber dem Beehive und gehört zu den
größten Holzbauten der Welt. Von weiten würde man jedoch nicht vermuten, dass
es sich wirklich um einen Holzbau handelt. Wir mussten erst einmal gegen eine
der Wände klopfen, um das zu glauben. ;-)
Nach dieser Überaschung ging unsere
Stadttour dann weiter zu Old St. Paul´s. Die 1866 erbaute Kirche ist verglichen
zu den meisten deutschen Kirchen sehr klein und flach gebaut.
Von außen sieht
sie aus wie neu, während das dunkle Holz im Inneren zeigt, dass es sich doch um
ein älteres Gebäude handeln muss. Wir waren wirklich beeindruckt von der
gemütlich kleinen Kirche mit ihren wunderschönen Buntglasfenstern.
Fast neben Old St. Paul´s fanden wir dann das Archiv New Zealand. In unserem „Lonely Planet“ haben wir gelesen, dass man hier den Original Vertrag von Whaitangi besichtigen kann. Da wir schon in Whaitangi waren, wo der Vertrag am 6. Februar 1840 unterzeichnet wurde, wollten wir uns das nicht entgehen lassen. Also gingen wir ins Archiv und warfen einen Blick auf das Gründungsdokument von Neuseeland. Ein Vertrag zwischen den Maori und den Briten, dessen Auslegung bis heute umstritten ist. Leider war es nicht erlaubt in der Ausstellung Fotos zu machen. Aber es gab Poster, die man sich kostenfrei mitnehmen konnte und die ein Bild des Vertrags zeigen. Daher können wir euch trotzdem eine Idee davon geben, wie das Dokument aussieht.
Obwohl unsere Füße nach dem Besuch des Archivs schon langsam den Geist aufgaben, machten wir uns danach noch auf, um unser letztes Ziel für heute zu besichtigen: Das Westpac Stadium. Leider konnten wir das Innere des Stadiums nicht sehen, aber schon von außen, war es wirklich beeindruckend.
Und das war der Abschluss eines
schönen, sonnigen, lustigen, interessanten, aber auch ermüdenden Tages, am dem
wir Wellington wiedermal etwas näher kennen gelernt haben.:-)
Die Bilder machen mir die Entscheidung ja sehr leicht :)ich sage euch bescheid wenn ich, hoffentlich bald, ankomme :)
AntwortenLöschen