Nach einer anstrengenden und
arbeitsreichen Woche, hatten wir Monatg und Dienstag wieder unsere zwei
freien Tag und damit wieder Zeit etwas in Wellington zu erkunden. Diesmal war
unser Ziel das Carter Observatory, welches direkt im Botanischen Garten gelegen
ist.
Hier kann man sich im Ganzkuppelplanetarium und dem angrenzenden Museum
auf eine Reise durch das Universum begeben und mehr über die Kosmologie der Maori
erfahren. In der 45-minütigen Show, die wir uns im Planetarium ansahen, bekamen
wir zuerst einen wirklich genial gemachten Film über das Leben, die Aufgaben
und die Anforderungen an Astronauten zu sehen. Unser Fazit dessen war: Das ist
schon mal kein Job für uns!:)
Anschließend bekamen wir das
zu sehen, wofür wir her gekommen sind - die Sterne über Neuseeland und ihre
Bedeutung aus der Sicht der Maori. Viele Bildnisse im Himmel sind für diese
nämlich andere, als wir gewohnt sind. Natürlich ist das jetzt schwer in Worte
zu fassen, da wir wirklich keine Astronomen sind, aber ein gutes Beispiel ist das Nordische Kreuz. Diese vier Sterne symolisieren für die Maori
den Anker des Botes von Maui, der in der Neuseeländischen Mythologie eine
große Rolle spielt. Den Schleier der Milchstraße sehen die Maori als Bot von
Maui und was für uns sonst der Skorpion ist, symbolisiert für sie den Angelhaken den Maui
benutzte, um die Nordinsel (die wenn man genau hinsieht die Form eines Delfins
haben soll) aus dem Meer zu fischen.
Diese und andere einzigartige
Perspektiven auf unseren Himmel machten die Show für uns zu einem echten
Erlebnis!
In den Ausstellungsräumen, die wir
uns nach der Vorführung ansahen, bekamen wir dann weitere interessante
Informationen. Von der Big Bang Theorie, bis zu genauen Fakten und Maori Namen zu jedem
bekannten Planeten, war alles zu finden.
Auch ein von Thomas Cook erbautes
Teleskop konnte man bestaunen
|
Uns haben im Museum, aber vor allem
die interaktiven Ausstellungsstücke gefallen.
| hier konnte man, wie schon Maui der Legende nach, die Sonne herunter ziehen |
Ein lustiges Highlight fanden wir im Space Shop am Ende der Ausstellung. Hier konnte man eine Tasse erwerben, die eine Karte der Welt zeigt. Wenn man in sie ein heißes Getränk füllt, kann man beobachten, wie die Küstenlinien durch die globale Erwärmung verschwinden. Wer möchte bitte so eine Tasse?^^
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