Das Nationalmuseum dominiert Wellingtons Küstenstreifen und präsentiert kulturelle und historische Artefakte und feiert all das, was Neuseeland ausmacht. Die Ausstellungen sind in großen Galerien untergebracht und beeindrucken mit allerlei Hightech.
Wir haben uns zusammen
mit Sabine, einer Backpackerin aus Österreich, die für ein paar Tage in Wellington war, aufgemacht,
um die Schätze des Museums zu entdecken. Gleich zu Anfang sahen wir schon eines
der größten Highlights: den gigantischen Kraken.
Er ist konserviert und man
kann sich sogar in einem Video ansehen, wie er gefangen und präpariert wurde.
Das ist wirklich der Wahnsinn! Nur mal so, um euch eine Vorstellung zu geben:
Der Kraken soll Fußball große Augen gehabt haben, die man im konservierten
Zustand zum Glück nicht mehr sieht! ;)
Das Museum hat aber noch viel mehr
zu bieten. So konnten wir beispielsweise in einer Simulation hautnah
miterleben, wie sich ein Erdbeben anfühlt. Außerdem haben wir verschiedene Filme
über die Menschen und über die Natur Neuseelands gesehen und eine Frau
dabei beobachten können, wie sie einen echten Maori Umhang anfertigt.
Es gab so
viel zu sehen und es ist wirklich viel spannender und interessanter gestaltet
als die meisten Museen.
| Gum des berühmten neuseeländischen Kauribaums |
| Figur eines Moas (ein großer Flugunfähiger Vogel der früher in Neuseeland heimisch war) |
| Globus auf dem die tektonischen Platten der Erde gezeigt sind |
| Eine Grenze zweier Platten verläuft genau durch Wellington |
Trotz dem das Museum außerordentlich gut war, waren wir nach drei Stunden
völlig geschafft und nicht mehr aufnahmefähig. Wir entschlossen den Rest des
Museums an einem anderen Tag zu besichtigen, was kein Problem war, da im Te
Papa kein Eintritt verlangt wird. Als Abschluss genossen wir noch die
herrliche Buschlandschaft hinter dem Museum und den Ausblick, den man von hier
aus auf Wellington hat.
Da sich das Wetter anschließend etwas
verschlechterte, entschlossen wir den Rest des Tages zu Hause zu verbringen und
einfach noch etwas leckeres zu kochen. Das Wochenende über haben wir wieder Dienst im „Chocolate Fish Cafe“. Da während unserer Arbeitszeit hier, wie
schon erwähnt, der Alltag eingekehrt ist, werden wir wohl in den 3 Monaten, die
wir hier in Wellington verbringen, etwas seltener bloggen. Sicher gibt es viel
in Wellington zu entdecken, worüber wir berichten werden, aber es wird bestimmt viel weniger zu berichten sein, als im letzten Monat. Also macht euch keine Sorgen!
Es geht uns gut, auch wenn wir länger nichts von uns hören lassen. :)
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