Nachdem wir am Dienstag, Donnerstag und Freitag unsere ersten Arbeitstage im Cafe hatten, haben wir heute nochmal frei, wegen des schlechten Wetters. Da das Cafe nämlich direkt an der Küste liegt, ist es immer wetterabhängig, wie viel Kundschaft den Weg dorthin findet. An unserem ersten Arbeitstag war das Wetter zum Glück nicht so sonnig. So konnten wir uns in Ruhe in die Abläufe und Arbeiten im Cafe einweisen lassen.
Am zweiten Tag war dafür schon nicht
mehr so viel Zeit, denn an diesem heißen Frühlingstag saß, sowohl im Cafe, als
auch im Außenbereich alles voll. Die Schlange am Tresen war konstant lang und
alles rotierte pausenlos. Unsere Kollegen meinten aber, dass das nur ein
Vorgeschmack auf die wirklich stressigen Tage war.
Aber nachdem wir nun schon drei Tage
im „Chocolate Fish Cafe“ gearbeitet haben und uns jeden Tag zum Mittag etwas
von der Speisekarte aussuchen konnten, können wir gut verstehen, warum das Cafe
so beliebt ist! Alle Mitarbeiter sind unglaublich freundlich, gelassen und gut
drauf, die Atmosphäre hat etwas von Urlaub und ist gemütlich, familiär und das
Essen ist einmalig köstlich. Die Speisekarte enthält vorwiegend Sandwiches, von
denen die meisten mit Fisch belegt sind. Aber es gibt auch ein Schnitzel-Sandwich,
Burger, Suppe, Salat und eine große Auswahl an Kuchen und Gebäck. Letzteres
wird jeden Tag im Cafe selbst gebacken, was immer herrlich duftet.
Achso und wenn ihr euch, wie wir
anfangs auch, über den Namen Chocolate Fish wundert, dann sei euch gesagt, dass
es hier in Neuseeland eine Süßigkeit gibt, die den Namen „Chocolate Fish“
trägt. Das ist ein Marshmallow in Form eines Fisches der mit einer dünnen
Schokoladenschicht überzogen ist. Einfach göttlich! Auf so eine Idee muss man
erstmal kommen! :-)
Zusammengefasst liefen unsere ersten
Arbeitstage also gut und alle waren zufrieden mit uns, was heißt: Wir haben den
Job!^^
Als ob das dann nicht schon toll genug wäre, haben wir am Mittwoch auch den Mietvertrag für unser Zimmer unterschrieben und sind gleich darauf eingezogen. Stück für Stück haben wir dann all unsere Sachen den Berg bis zu unserem Zimmer hoch geschafft. Ist auf jeden Fall ein gutes Training gewesen!
Als ob das dann nicht schon toll genug wäre, haben wir am Mittwoch auch den Mietvertrag für unser Zimmer unterschrieben und sind gleich darauf eingezogen. Stück für Stück haben wir dann all unsere Sachen den Berg bis zu unserem Zimmer hoch geschafft. Ist auf jeden Fall ein gutes Training gewesen!
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| Berg den wir zur Wohnung erklimmen müssen :-D |
Als das geschafft war, trafen wir uns zum Mittag mit Sebastian, der auf seiner
Reise für 3 Tage in Wellington einen Stopp eingelegt hat. Zusammen gönnten wir
uns dann ein köstliches Mittagessen für nur 12 Dollar pro Person bei „Great
India“.
| Theres und ihr Butter Chicken mit Garlic Bread und Spicy Rice |
Anschließend zeigten wir Sebastian
ein wenig die Stadt, wie wir sie bis jetzt kennen gelernt hatten. Auf unserem
Weg kamen wir auch am Embassy Theater vorbei, in dem Ende November die Premiere
von „Der Hobbit“ stattfinden wird. Von außen unscheinbar ist das Kino, von
innen aber ein echter Hingucker! Alles sehr edel und schick gestaltet und
Bilder an den Wänden erinnern an die früheren Premieren von „Der Herr der
Ringe“, die hier auch schon statt gefunden haben. Und dieses Jahr können wir
dabei sein! Und den Film im selben Kino ansehen, wie auch die Stars kurz zuvor.
Jippie!
Aber auch insgesamt sind wir in
Neuseeland der ganzen Filmszene noch viel näher als gedacht. So erzählen uns
immer wieder Leute, die wir in Hostels treffen, dass sie am Set von „Der
Hobbit“ gearbeitet haben, unser Arbeitskollegen berichten von Geschichten, wie
die ganze Crew im „Chocolate Fish Cafe“ gegessen hat, wie Orlando Bloom mit
seiner Freundin am Tresen seine Bestellung aufgegeben hat und wie Andy Serkis
eine Figur im Cafe unterschrieben hat.
Auch die Filmstudios in denen zurzeit
noch am Film gearbeitet wird, sind gleich um die Ecke vom Cafe und Peter
Jackson wohnt auf der anderen Seite des Berges. Bei all solchen Geschichten
bleibt uns dann immer nur der Mund offenstehen!^^
Mit Wellington haben wir uns auf
jeden Fall die Richtige Stadt für einen längeren Aufenthalt ausgesucht!
Nachdem wir am Mittwoch dann noch
mit Sebastians Hilfe (vielen Dank nochmal dafür!) im Warehouse Sachen für unser
Zimmer gekauft haben, kehrt hier langsam auch ein bisschen Alltag ein und wir
müssen zum ersten Mal seit 1 ½ Monaten nicht daran denken, wohin wir als nächstes
umziehen. Unser Zimmer sieht auch schon wirklich heimisch aus, oder?^^
Leider gibt es hier, wie schon in
keinem Hostel davor, eine Heizung im Zimmer. Da die Nächte hier jetzt aber noch
ziemlich kalt sind und die Fenster nicht wirklich dicht, wäre eine Heizung
schon von Vorteil. Zum Glück sind die Neuseeländer, wie schon vorher erwähnt
einfach unfassbar freundlich! Nachdem wir unsere Situation auf Arbeit kurz
geschildert hatten, haben uns sofort alle ihre Hilfe angeboten und nach unserer
Schicht hat uns unsere Kollegin Ola mir zu sich nach Hause genommen, uns
Bettzeug, Geschirrtücher, eine Pfanne und noch vieles mehr rausgesucht und uns
damit nach Hause gefahren. Heute treffen wir uns mit ihr im Starbucks. Sie ist
unheimlich nett! Wir sind einfach sprachlos über so viel Herzlichkeit! Wenn so
der Alltag hier aussieh,t dann werden die 3 Monate sicher wie im Flug vergehen.
:)


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