Reichlich verspätet berichten wir euch heute von unserem Sightseeing-Abenteuer der letzten Woche. Da haben wir es nämlich endlich geschafft Zelandia zu besuchen. Mit dem kostenfreien Transferbus gelangt man schon wenige Mintuen von der Wellingtoner Innenstadt entfernt zu diesem komplett umzäunten Öko-Schutzgebiet, in dem viele von Neuseelands meist gefährdeten und vom Aussterben bedrohten Vögel, Reptilien und Insekten in ihrer natürlichen Umgebung leben. In der dazugehörigen Ausstellung erfährt man in einem genial gemachten Kurzfilm, wie es dazu kam, dass das früher vorwiegend Vögel beheimatende Neuseeland immer mehr von seinen beeindruckenden Tieren verlor. Durch Einwanderung, Jagd, eingeschleppte Tierarten und den Bau von Städten veränderte sich Neuseelands Tier-und Pflanzenwelt.
Nachdem wir zu all dem mehr in der
Ausstellung erfahren hatten, war uns auch klar, warum eine so großer und
weitläufiger Zaum um Zelandia erbaut wurde.
Anschließend konnten wir es kaum noch
erwarten das 225 ha große Gelände zu erkunden und uns auf die Suche nach den
rund 40 einheimischen Spezien zu machen.
Und wir hatten Glük. Auf unserem Weg
trafen wir einzigartige Tiere und weil sie nicht wie bei uns zuhause im Zoo
gehalten werden, kamen wir ihnen auch unglaublich nah.
Aber auch ohne Tier wäre der Weg
durch die Anlage unvergesslich gewesen, weil hier wirkliches Neuseeland-Feeling
aufkam. Entlang zweier Seen und eines still gelegten Damms sieht man weit und
breit einzigartige Buschlandschaft.
Das alles hat den Aufenthalt im Zelandia
einfach traumhaft gemacht! Wenn wir im Moment eine Liste, der unbedingt weiter
zu empfehlenden Erlebnisse machen müssten, dann stände Zelandia auf jeden Fall ganz
oben mit dabei!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen